KI wird Jobs nicht einfach ersetzen, sie wird sie verändern. Auf dem IZU KI-Summit 2026 haben wir diskutiert, welche Rollen wichtiger werden, wenn die KI die operative Arbeit übernimmt?
Die Antwort: Wir entwickeln uns weg vom reinen Ausführen hin zum strategischen Orchestrieren. Gefragt sind Menschen, die KI-Landschaften managen, Risiken abwägen und als „Übersetzer“ zwischen Technik und Business fungieren. Aber auch Soft Skills wie ein „gesundes Misstrauen“ und die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, werden zu harten Kernkompetenzen.
Hier die Zusammenfassung der Frage „Welche Fähigkeiten und Rollen werden in unseren Organisationen wichtiger, wenn KI stärker eingesetzt wird?“:
1. Strategische Rollen & Management
- KI-Orchestration: Management der KI-Landschaft und Identifikation von Synergien.
- Prozessverantwortung: Wer steuert die automatisierten Abläufe?
- Risikomanagement: Überwachung von Sicherheit und Zuverlässigkeit.
- Unternehmensentwicklung: Fokus auf technische Transformation und neue Prozesse.
2. Neue Kernkompetenzen (Skills)
- Prompt-Engineering: Die Kunst, mit der KI so zu kommunizieren, dass optimale Ergebnisse entstehen.
- KI-Business-Analyse: Schwachstellen im Unternehmen erkennen und durch KI lösen.
- Kritisches Denken: „Gesundes Misstrauen“ bewahren und Ergebnisse auf Glaubwürdigkeit prüfen.
- Agilität: Geschwindigkeit in der Wissensentwicklung und Flexibilität im Denken.
3. IT & Sicherheit
- – Security First: Schutz vor Hackerangriffen und Absicherung der KI-Infrastruktur.
- – Verschiebung in der IT: Mehr Bedarf an Software-Architekten – weniger Bedarf an reinem Coding und manuellem Testen.
4. Mensch & Teamkultur
- KI als „Kollege“: KI nicht als Tool, sondern als Mitarbeiter begreifen lernen.
- Awareness & Motivation: Ängste abbauen und die Veränderung aktiv akzeptieren.
- Selbstständigkeit bewahren: Die Balance finden zwischen KI-Unterstützung und eigenem Expertenwissen.
Die Rolle des „Software-Architekten“ rückt in den Fokus, während das klassische Arbeiten abnehmen wird? In welchem Bereich spüren sie den Wandel der Jobs vielleicht jetzt schon am stärksten? Und werden wir irgendwann alle zu „Orchestratoren“ unserer eigenen KI-Tools?
